Erster österreichischer Puliclub

Pulis mit Jobs – Barbara Zemann und ihr Rudel

Vor über einem Jahrzehnt kam ich durch Zufall zum „Job“ meiner Hunde, in dem man normalerweise wohl eher Schäferhunde und Retriever vermuten möchte: Zur Arbeit als Rettungshund.

barbarahunde1

Mehrmals pro Woche wird mehrere Stunden lang in der Gruppe trainiert, um für den Einsatz als Suchhund des Arbeiter Samariter Bunds, Landesverband Niederösterreich, Gruppe Ebreichsdorf, fit zu sein.

Naca habe ich fast zehn Jahre lang als sogenannten „Flächensuchhund“ geführt, um in zahlreichen Einsätzen bei der Suche nach vermisste Personen in unwegsamem Gelände zu helfen. Auch zur Suche nach Verschütteten wurde sie ausgebildet.

Nun wollen mit 13 Jahren Augen und Gelenke nicht mehr so mitspielen, aber Lust auf ein paar Spaß-Übungen hat die rüstige alte Dame immer noch.

barbarahunde2

Mein Rüde „Tracks“ (3,5 Jahre) ist als Mantrailer aktiv, das bedeutet, er verfolgt die Geruchsspur einer bestimmten Person, die er anhand eines „Geruchsträgers“ (ein Gegenstand, der von der Person berührt wurde oder aber auch Körperflüssigkeiten, wie zum Beispiel Blut oder Speichel) „genannt“ bekommt. Anders als ein Fährtenhund benötigt der Mantrailer für die Verfolgung einer Person keine Bodenverletzungen, ist somit ideal für die Suche nach Vermissten im urbanen Bereich geeignet.

Das jüngste Rudelmitglied „Chmurka“, zarte 5 Monate alt, soll in Tracks‘ Fußstapfen treten und hat bereits spielerisch mit der Ausbildung zum Mantrailer begonnen. Die Arbeit ist oft anstrengend und unbequem, aber trotzdem möchten wir sie nicht mehr missen!“

 

Barbara Ziemann

Wien