Erster österreichischer Puliclub

Willkommen bei unseren Pulis

Der Puli ist wohl ohne Übertreibung der wertvollste Hirtenhund von kleinem Format. Sein guter Ruf als Treibhund ist weltbekannt.

Er ist auch ein hervorragender Wachhund. Der Puli soll quadratisch sein, die Rute muss am Rücken getragen werden. Sein Haarkleid reicht bis zum Boden und erfordert fast keine Pflege! Er sollte weder gekämmt noch geschoren werden, da er sonst seine natürlichen Rastas verliert. Er gibt weiße und andersfarbige (schwarz, grau und maskenfalb) Pulis.

Der Puli kam als Treibhund vor tausend Jahren mit den Magyaren nach Europa. Obwohl seine Heimat die unbegrenzte Tiefebene war, liebt ein „moderner“ Puli Autofahren nicht weniger, als Tiere zu herden. Er fühlt sich überall wohl: nur der geliebte Mensch muß dabei sein!

Der so beliebte Schauspieler Heinz Rühmann, der selber einen Puli namens „Arpád“ besaß, schreibt in seinem Buch:

„In einem Hundelexikon steht: – wer einmal diesen Ungarn besessen hat, wird keinen anderen Hund mehr haben wollen-. Ich werde es Arpád nicht sagen, er wird mir sonst zu eingebildet! Aber es stimmt!“

Heinz Rühmann in: „Das war´s“, Seite 106

 Die folgende kleine Geschichte zeigt mehr wie vieles andere was in unserem kleinen Puli steckt:

Von der Arbeit des ungarischen Pulis in seiner Heimat berichtet D.W. Mut, der Begründer des ersten „Ungaren-Klubs“ in Deutschland, Folgendes:

„Wir fragten den Hirten, ob der kleine Kerl bei der Herde auch etwas zu leisten verstehe. ‚Ich werde Ihnen zeigen‘, antwortete der Hirte, ‚gerade der Kleinste ist meine rechte Hand, er bewacht die Herde in der Nacht, während ich schlafe, bewacht er mir aber auch meine Hirten. Wenn ich ihm morgens sage, hole mir die Herde, so läuft er, holt Hirt und Herde zur Tränke.‘ Er rief den kleinen Vigano heran, zeigte mit dem Stock zur Tränke und sagte: ‚Hole mir die Herde!‘ Wie ein Pfeil flog der Puli über die Weide, wo sich die Herden befanden. Schon nach kurzer Zeit hörten wir das Geläut der Glocken, und bald darauf kam die Herde zur Tränke…. Der Rechnungsträger behauptete, dass alle seine Pulis wenigstens soviel Verstand hätten wie seine Hirtenjungen, dass sie aber weit gehorsamer seien. An anderer Stelle hatten die Pulis Schafe, die in das Schilf eines Morastes hineingegangen waren, herausgeholt. Auf den Ruf des Rechnungsführers, ‚Reinige dich!‘, lief er sofort ins Wasser, schüttelte sich danach, wälzte sich im Gras und kam als sauberer Puli zurück.“

(zitiert nach Hans Räber: Enzyklopädie der Rassehunde)